Was bedeutet eigentlich DevOps?

Um flexibel und schnell auf neue Geschäftsanforderungen reagieren zu können, brauchen wir eine bessere Zusammenarbeit von Entwicklung, Betrieb und auch Test. An dieser Stelle kommt das Kunstwort DevOps ins Spiel, welches sich aus den Begriffen „Development“ und „Operations“ zusammensetzt. Dieses Modell umschreibt, wie diese Zusammenarbeit erreicht werden kann. Dabei bilden die Menschen, und die Art und Weise wie diese zusammen wirken, die wesentliche Rolle. Durch die bessere Zusammenarbeit wird erreicht, dass das gesamte Unternehmen, vor allem aber der Endanwender profitieren kann. DevOps hilft dabei, Software nicht nur auf Halde zu produzieren, ohne einen direkten Wert oder Feedback daraus zu generieren. Es hilft vor allem auch Software-Teams, besser und sicherer bei Änderungen zu werden, sodass sie auf Änderungen oder neue Anforderungen schneller und mit weniger Risiko reagieren können.

Für die Einführung von DevOps in einem Unternehmen braucht es jedoch viel Fingerspitzengefühl. Oft verlangt die Einführung von DevOps eine nahezu vollständige Neustrukturierung des Unternehmens oder zumindest des IT-Bereiches, da die Teams neu zusammengesetzt werden müssen. In einem neu zusammengestellten DevOps-Team arbeiten Entwickler, die Betriebsleute und die Tester in einem Team zusammen. Dies bringt natürlich auch neue Herausforderungen mit sich. Von daher ist es wichtig, dass man Raum für Fehler zulässt und den Teams entsprechend Zeit lässt den neuen Weg einzuschlagen. Glaubt man den Fachleuten, so wird es sich lohnen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das gesamte Unternehmen hinter der Sache steht. Hier hilft es nur wenig, wenn nur einzelne Bereiche den Weg der DevOPs gehen.

Eine nicht unwesentliche Hilfe, die Prozesse kontinuierlich zu verbessern,ist die Automatisierung bestimmter Prozesse. Was gibt es Besseres, als einen automatisierten Test, der schon hundertmal fehlerfrei gelaufen ist. Was gibt es Beruhigenderes als ein ausgereifter automatisierter Build-Prozess, der bisher immer fehlerfrei funktioniert hat.

Ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist eine Reduzierung der Komplexität. Hierbei kann der Ansatz der Microservices eine wichtige Rolle spielen. Auch lohnt es sich in diesem Zusammenhang sich einmal mit Docker zu befassen.

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Thomas Sobizack
Thomas Sobizack ist Diplom-Informatiker und bei uns im Unternehmen als Berater und Architekt für Microsoft .NET-Anwendungen tätig. Er verfügt über grundlegende Kenntnisse und Erfahrungen mit den Business Intelligence-Produkten der Microsoft SQL Server Plattform. Für die Fachzeitschrift windows.developer schreibt er als Autor zu aktuellen Themen und Trends rund um die Microsoft Entwicklung (.NET, Azure etc.).

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