Auftritt der arelium bei den SQL-PASS-Regionalgruppen

PASS Deutschland e.V.  ist ein unabhängiger Verein ohne kommerziellen Hintergrund, in dem Interessierte sich im Umfeld der Microsoft Data Platform Technologien austauschen. Im Vordergrund steht die Vernetzung mit Spezialisten, der gegenseitige Wissensaustausch sowie das stetige Lernen. Neben Qualifizierungsmöglichkeiten wie Fachkonferenzen und ausführliche Webangebote sind es besonders die Face2Face-Treffen in den Regionalgruppen, die mir ansprechen. So ergibt sich für mich die Gelegenheit, mich im echten Leben (also nicht nur virtuell) mit Gleichgesinnten zu Themen wie bspw. dem SQL Server zu unterhalten und erste Erfahrungen als Sprecher zu sammeln.

Regionalgruppe Rhein-Main

Am Dienstag, 12.11.2019, bin ich mit Markus Delhofen in die Regionalgruppe in den Frankfurter (Main) Raum  gefahren und habe dort meine Session „Die Algorithmen hinter Facebook, XING und den Navigationsgeräten – mit dem SQL Server nachgebaut“ gehalten. Die gut besuchte Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten von Microsoft statt und stand wie immer auch Nicht-Pass-Mitgliedern offen. Fast zwei Stunden habe ich über die die Vorteile von Graph-Datenbanken gegenüber dem traditionellen relationalen Ansatz gesprochen und die Theorie mit Beispielen unterlegt. Anschließend sind wir mit einem Großteil der Teilnehmer noch in das benachbarte Wirtshaus eingekehrt und haben Netzwerkpflege betrieben. Neben einigen neuen und vor allem interessanten Kontakten nehme ich hier das gute Gefühl mit, der Community etwas zurück gegeben zu haben. Laut Reaktionen der Teilnehmer habe ich auch den ein oder anderen auf das Thema Graph-Datenbank neugierig machen können.

Regionalgruppe Rheinland

Zusammen mit unserer Werkstudentin Lea Kaufmann und meinen beiden Chefs, Markus Delhofen und Martin Kopp, ging es dann am direkt folgenden Donnerstag zum Heimspiel nach Köln. Auch das Offline-Treffen der  Regionalgruppe, mit der wir schon aufgrund der geografischen Nähe mit Abstand am meisten zu tun haben, fand in Räumlichkeiten von Microsoft statt. Diese Veranstaltung war ähnlich gut besucht wie das Treffen zwei Tage zuvor in Bad Homburg. Hier gab es einen Doppelschlag der arelium GmbH, der inhaltlich den gesamten Abend gestaltet hat.

Statistik mit R

Zuerst informierte Lea Kaufmann über die Grundlagen der R Services im SQL Server und ließ dabei gleich eindrucksvoll ihre statistischen Kenntnisse aus dem Mathematikstudium (Master) aufblitzen, ohne dabei die Teilnehmer abzuhängen. Auf gut vorbereiteten PowerPoint-Folien informierte sie über die vielfältigen Möglichkeiten, mit R Datenabfragen durchzuführen. Diese demonstrierte sie anschließend im dafür vorgesehenen Tool „R-Studio“. Markus Delhofen ergänzte diesen Vortrag mit einem praktischen Beispiel, indem er zeigte, wie man das gerade erworbene Wissen tatsächlich im SQL Server nutzt. Im Managementstudio präsentierte er Abfragen mit T-SQL, die auf R-Komponenten zugriffen. Die dann zur Verfügung gestellten Daten konnten mit Hilfe von berechneten Rückgabewerten wieder in die traditionelle Verarbeitung zurückgeführt werden.

Basiswissen als Knobelspiel

Nach einer kurzen Pause habe ich dann den Rest des Abends mit meinem Vortrag  „die richtig harten Kopfnüsse mit T-SQL geknackt“ gestaltet. Ich überraschte die Teilnehmer immer wieder mit Aufgaben, die augenscheinlich aufgrund der geringen Datensatzzahl und der simplen Tabellenstruktur sehr einfach zu lösen schienen. Aufgrund der extrem hohem Komplexität scheitert man jedoch schnell an ihnen. Das Publikum ging gut mit und es entwickelte sich eine unterhaltsame Session mit einigen interessierten Nachfragen und ungläubigen Gesichtern, wenn dann am Beamer die Lösung präsentiert wurde.

Die arelium GmbH hat den Abend mit zwei spannenden aber sehr gegensätzlichen Vorträgen gestaltet. Mit Lea Kaufmann, Markus Delhofen und Torsten Ahlemeyer konnte die Bandbreite von solidem Basiswissen in T-SQL bis zu den modernsten Tools mit R-Einbindung in den SQL Server erfolgreich gezeigt werden. Wir hatten viel Spaß und sicher wird man den ein oder anderen von uns bald wieder in einer Regionalgruppe des PASS sehen – und das wahrscheinlich nicht nur als Zuhörer.

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