Torsten Ahlemeyer spricht auf den SQLdays 2019

In meiner Verwendung als Projektleiter und IT-Berater mit Schwerpunkt T-SQL gehören für mich regelmäßige und hochwertige Weiterbildungen automatisch zum Job dazu. So bin seit vielen Jahren im PASS Deutschland e.V. unter den Zuhörern und habe aus dem Kreis dieser SQL-Spezialisten schon manchen guten Tipp mitgenommen. Mit dem erweiterten Aufgabengebiet kam schnell der Wunsch nicht nur vom Wissen der Profis zu profitieren, sondern auch selber eigene Erfahrungen weiterzugeben und andere zu unterstützen. Ich hatte schon unzählige SQL-Konferenzen besucht und nun brannte es in den Fingerspitzen selber als Referent tätig zu werden.

Einreichung von Jury ausgewählt

Reichte ich es im letzten Jahr „nur“ auf die Nachrückplätze und kam dann leider nicht zu einem Einsatz, waren dieses Jahr meine Einreichungen erfolgreicher. Mit dem Vortrag „die richtig harten Kopfnüsse mit T-SQL gelöst“ steige ich dabei direkt mit einem höheren Schwierigkeitsgrad ein. Die Einreichungen, die von einer fachkundigen Jury ausgewählt und thematisch zusammengestellt werden, lassen sich grob in Anfänger-, Fortgeschrittenen und Profi-Themen kategorisieren. Bei meinem Beitrag hoffe ich auch den ein oder anderen alten SQL-Hasen auf dem falschen Fuß erwischen zu können. Er besteht aus einer Sammlung ganz einfach zu formulierender und auch mit wenig Quellcode zu lösenden Aufgabenstellungen – der Weg zur entscheidenden Idee ist jedoch manchmal weit weg von ausgetretenen Lösungspfaden.

Mindestens ein Vortrag

Neben dem oben beschriebenen Vortrag, der bereits offiziell ins Programm aufgenommen wurde, verhandele ich gerade mit dem Ausrichter der SQLdays über einen weiteren Beitrag „die Algorithmen hinter Xing, Facebook und den Navigationsgeräten“. Diesen werde ich in gekürzter Form auch im Dezember 2019 auf den IT-Tagen halten, bei denen ich ebenfalls als Sprecher engagiert wurde.

Im Kreis vieler bekannter Gesichter

Schon die Vorbereitungen auf die Veranstaltung sind für einen Neuling im Referentenjob (jedenfalls in diesem Rahmen) wie mich durchaus spannend. Was interessiert die Besucher wirklich? Welche Themen sind zum Zeitpunkt der Veranstaltung angesagt, heben sich aber genug vom sonstigen Angebot ab? Viele der klassischen Themen sind von traditionellen Sprechern fest besetzt. Diese sind absolute Spezialisten auf ihrem Gebiet und nur schwer von dieser Position zu verdrängen – dies ist aber ohnehin nicht mein Anspruch. Viel schöner ist es, seine eigene fachliche und thematische Nische zu finden und dauerhaft zu besetzen. Dazu bedarf es etwas Mut, einer guten Vorbereitung, einer soliden Präsentation mit ansprechenden und funktionierenden Beispielen und ein wenig Bühnenpräsenz. Wenn man dann noch den ein oder anderen Witz einstreut und sich selber nicht zu wichtig nimmt, haben alle Spaß und die Lernkurve zeigt steil nach oben.

Die SQLdays ist die passende Fachkonferenz

Vor einigen Jahren hat schonmal ein Geschäftsführer der arelium auf den SQLdays gesprochen. Ich selber kenne viele der Sprecher von anderen Konferenzen und einen Großteil der Ausrichter von SQL-Schulungen im Süden Deutschlands. Die Vorfreude auf mehrere intensive Tage in Bayern ist auf jeden Fall groß. Ich werde zwei Kollegen der arelium mitnehmen, die sich ebenfalls aus dem großen Angebot die für sie passenden Sessions heraussuchen werden. Neben den beiden reinen Konferenztage gibt es vor- und nachgelagert auch noch jeweils einen Workshoptag mit ganztägigen und sehr intensiven Lerneinheiten, in denen dann auch „Mitmachen“ auf dem Stundenplan steht. Die SQLdays finden in Erding vom 14. 10 bis zum 17. 10. 2019 statt.

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