weitere Videokurse für Heise Academy

Am 10. und 11. Juni 2021 besuchte ich, Torsten Ahlemeyer, das neue Aufnahmestudio der Heise Academy, um die Moderationssequenzen für zwei weitere Videokurse einzuspielen. Mit dem Thema „Einstieg in Power BI – eine strukturierte Einführung“ unterstütze ich zukünftig Anfänger und Interessierte an BI- und Reportingthemen. Der Kurs „komplexe T-SQL -Abfragen einfach erklärt“ wird  hingegen im Untertitel „Die extra harten Kopfnüsse mit T-SQL geknackt“ lauten und richtet sich an fortgeschrittene Knobelfreunde und Spezialisten.

Dies sind dann schon meine Kurse zwei und drei, die ich in Zusammenarbeit mit dem größten europäischen IT-Verlag anbiete. Der Vorgänger „T-SQL lernen mit Schiffeversenken“ ist bereits seit einigen Wochen auf dem Portal der Heise Academy verfügbar. Mit Martin Kopp wird außerdem noch ein arelium-Mitarbeiter einen Beitrag zu dem Lernportal leisten. Sein Kurs heißt „Azure Data Platform“ und ist ebenfalls gerade in der Phase der Moderationsaufzeichnung.

Torsten bei Aufnahmen für die Heise Academy

Arbeitsteilung über Wochen

Die Erstellung meiner beiden neuen Videos folgte der schon bekannten und bewährten Vorgehensweise: Die freundliche Heise-Crew, bestehend aus Videospezialist Florian und Produzentin Ilona, versorgte mich mit der notwendigen Technik, um ortsunabhängig und in meinem eigenen Tempo die Kapitel und Lektionen zu produzieren. Die Inhalte hatten wir vorher abgesprochen. Anhand des dabei entstandenen „Drehbuchs“ war allen Beteiligten klar, wie die Kapitel und Lektionen aufeinander aufbauten und wie die thematische Eingruppierung war.

Die Videoaufnahmen für den Nutzinhalt war aber nur die halbe Miete. Es wurden außerdem eine Anmoderation inklusive der Referentenvorstellung, eine Abmoderation samt Fazit sowie Kurzeinspieler zwischen den einzelnen Kapiteln benötigt. Hierzu lud mich die Heise für zwei Tage nach Hannover ein. Dort hatte Florian ein neues Studio mit allen technischen Raffinessen aufgebaut. Der Hauptvorteil dieser Location war die Tatsache, dass das Studio dort permanent zur Verfügung steht und nicht nach dem Dreh wieder abgebaut wird. Somit entfällt das aufwändige Einmessen von Licht und Ton einer neuen Session. 

Torsten bei Aufnahmen für die Heise Academy

Ein Drehtag in Stichworten

Der erste Morgen begann mit einer kleinen Führung durch die neue Location und der Grundversorgung mit Getränken, Obst und Knabbereien. Die Laune war super und dank der guten Vorbereitung konnten wir gleich beginnen. Das überarbeitete Setup war klassisch schlicht: ein gut ausgeleuchteter Stehschreibtisch mit höhenverstellbarer Holzplatte vor einer schwarzen Wand. Außer einer Stehlampe als zusätzliche Lichtquelle im Hintergrund wurde komplett auf alle Deko-Elemente verzichtet. Sämtliche Kabel und Mikrofone waren außerhalb des Aufnahmebereichs der beiden Kameras. Eine davon nahm mich frontal in der Totalen auf, eine weitere war leicht schräg versetzt für Detailaufnahmen meines Gesichtes zuständig.

Zuerst gab es eine Frage-Antwort-Runde zur Vorstellung des Referenten. Ilona fragte mich beispielsweise, was mich als Vortragenden für ein Schulungsvideo qualifizierte. Auch wollte sie wissen, was der Mehrwert dieses Kurses für den Konsumenten ausmacht. Die Fragen waren alle offen formuliert, da im späteren Endprodukt die Antworten zur Anmoderation zusammengeschnitten werden sollten. Die eigentlichen Fragen würden nicht mehr erkennbar sein.

Torsten bei Aufnahmen für die Heise Academy

Kapitel für Kapitel bis zur Verabschiedung

Den Hauptanteil nahmen die Arbeiten an den Kapitelmoderationen ein. Für jeden Themenblock sollte ich mir einen abwechslungsreichen Text überlegen, aus dem hervorging, was der Teilnehmer in diesem Kapitel lernt. Hier machte sich die ausführliche Vorarbeit bezahlt. Da wir genau wussten, worum es in dem Abschnitt fachlich ging und welche praktische Übung diesem Kapitel zugeordnet war, fiel mir die Aufgabe sehr leicht. Bis zum Mittagessen waren alle Szenen im Kasten.

Selten kam es vor, dass ich während der Moderation Texthänger hatte oder der Kopf schneller war als der Mund mit der Aussprache der Gedanken hinterher kam. Für diesen Fall wiederholten wir die Szene einfach. Florian und Ilona waren sehr geduldig und gaben immer mal wieder Korrekturtipps auch außerhalb des eigentlichen Inhaltes. Mal stand ich schräg zur Kamera, mal fiel der Ärmel des Hemdes ungünstig. Auch bei einem nahezu perfekten Versuch fertigten wir immer noch einen Weiteren zur Sicherheit an. Die Erfahrung der beiden zeigte einfach, dass später beim Schneiden immer noch Unschönheiten auffielen, die man vor Ort so nicht registriert hat.

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Torsten Ahlemeyer

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